Reduzierte Transportzeiten und mehr Kapazität im Güterverkehr.

Mit dem Abschluss der NEAT stellt die Schweiz eine moderne, leistungsfähige Bahninfrastruktur im europäischen Nord-Süd-Korridor durch die Alpen zur Verfügung – eine umweltschonende Alternative zur Strasse für den Güterverkehr.

Die Schweiz löst ihre Versprechen ein und schafft eine moderne Bahninfrastruktur mit mehr Kapazitäten für den internationalen Güterverkehr. Dies ist ein Beitrag an eine klimafreundliche Mobilität in Europa. Mit dem Ceneri-Basistunnel vollendet die NEAT die Flachbahn durch die Alpen: Nord und Süd rücken näher zusammen. Nach einer Übergangsfrist können im Vollbetrieb sechs Güterzüge pro Stunde und Richtung durch den Gotthard-Basistunnel fahren, vier davon weiter durch den Ceneri nach Chiasso und zwei über die Luino-Strecke.

Gleichzeitig baut die Schweiz für die Verlagerung von Sattelaufliegern und Containern den Bahnkorridor von Basel nach Chiasso und Luino auf vier Meter Eckhöhe aus.

Künftig transportieren auf der Gotthardachse 750 Meter lange Güterzüge bis zu 2100 Tonnen in Fahrtrichtung Nord-Süd und bis zu 2000 Tonnen in Fahrtrichtung Süd-Nord. Ab 2021 wird die Kapazität kontinuierlich um mehr als 3000 Sattelauflieger pro Tag erhöht. Dies spart Zeit und Geld und trägt massgeblich zur Verlagerung von der Strasse auf die Schiene bei.

Die NEAT und der 4-Meter-Korridor bringen dem Bahnkorridor Rotterdam–Genua mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und Transportkapazität. Güterzüge werden rund zwei Stunden schneller ihr Ziel erreichen und den Schienengüterverkehr konkurrenzfähiger gegenüber der Strasse machen.

 

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